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Chronik

Historie AK FAHRZEUGBAU

 

Seit dem 01. Dezember 2014 ist die Firma AK FAHRZEUGBAU ein neuer Unternehmenszweig der KÜHNE AUTOHÄUSER und wurde als Filiale der Heinz Kühne GmbH & Co. KG. gegründet. Hinter dem mittelständischen Unternehmen KÜHNE AUTOHÄUSER steht die Familie Kühne aus Bad Düben, die seit über 80 Jahren Autowerkstätten und Autohäuser betreibt. Heute stehen dem Unternehmen Mike Kühne und Udo Eckert als Geschäftsführer vor.

 

Die neu gegründete AK FAHRZEUGBAU konnte vom ehemaligen Fahrzeugbauer AK Competition GmbH erfahrene Mitarbeiter unter Vertrag nehmen. Mit ihrem technischen Knowhow, ihrer fachlichen Qualifizierung und ihrem Engineering konzipieren, konstruieren und fertigen sie exklusive Fahrzeuglösungen im Bereich Pferdetransporter.

Betriebsleiter Klaus Böswetter, gelernter Karosserie- und Fahrzeugbaumeister sowie Betriebswirtschaftler, hat mit seinem Wissen und seinen Kontakten in den Bereichen Fahrzeugbau und Pferdesport neben den betrieblichen Abläufen vor allem den hohen Qualitätsanspruch bei der Fertigung der Fahrzeuge im Fokus.


Historie der KÜHNE AUTOHÄUSER


1933 in Bad Düben gegründet, blicken die KÜHNE AUTOHÄUSER auf eine lange Tradition zurück. Unser kleiner Familienbetrieb von einst ist zwar immer noch in Familienhand, aber längst keine kleine Firma mehr am Markt. In mittlerweile zehn Filialen vertreten wir die Marken Mercedes-Benz, smart, VW, Audi Service, EvoBus, Unimog, Tognum und Mitsubishi Fuso. Darüber hinaus ergänzen zahlreiche Autorisationen unser Portfolio: in Kooperation mit der Firma BINZ sind wir Spezialist für Rettungsfahrzeuge, am Standort Bad Düben sind wir autorisierter VW Stützpunkt für Behindertenfahrzeuge, verfügen über ein firmeneigenes Lack Centrum und können an unserem Standort Eula als TruckWorks Nutzfahrzeugspezialist unsere Kunden betreuen. 

Lesen Sie nachfolgend, wie die KÜHNE AUTOHÄUSER seit ihrer Gründung 1933, der Verstaatlichung im Jahr 1972 und Reprivatisierung im Jahr 1990 zu dem heutigen Unternehmen gewachsen sind.


Zeitraffer

 

01.10.1933

Gründung der Fa. Martin Kühne als selbständige Kfz-Werkstatt in der Leipziger Str. 2 in Düben; 2 Mitarbeiter

 

13.03.1946

Tod von Martin Kühne, Weiterführung der Firma durch seine Frau Lydia; 4 Mitarbeiter

 

11.09.1949

Otto Schrader wird nach der Hochzeit mit Lydia Kühne Inhaber der Firma. Er führt sie als Fa. Martin Kühne, Nachfolger weiter; 10 Mitarbeiter

 

1954

Erweiterung des Betriebes um die Grünstraße 6 in Düben

 

10.08.1956

Erweiterung des Betriebes um die Grünstraße 10 und die Torgauer Straße 25 in Düben

 

1963

Erweiterung des Betriebes um die Grünstraße 21 in Düben

 

1964

Heinz Kühne, Sohn von Martin Kühne und seit 1952 im Betrieb, übernimmt die Funktion des Technischen Leiters

 

27.10.1972

Übergabe des Betriebes in Volkseigentum, Firmierung des VEB Kfz-Instandhaltung Bad Düben im Volkseigenen Verkehrskombinat Leipzig. Heinz Kühne wird zum Betriebsdirektor berufen; 100 Mitarbeiter

 

01.07.1979

Abschluss des Vertrages zur Instandsetzung von Mercedes-Benz-Lastkraftwagen

 

1983

Erweiterung des Betriebes um die LKW-Instandsetzung Delitzsch

 

1984

Ausstieg Heinz Kühnes aus dem Betrieb wegen Meinungsverschiedenheiten mit der Kombinatsleitung

 

01.08.1990

Rückübertragung des Betriebes durch die Treuhandgesellschaft, Firmierung als Fa. Heinz Kühne. Sitz ist die Torgauer Straße 25a in Bad Düben; 35 Mitarbeiter

 

01.10.1991

Abschluss des neuen Vertrages mit Mercedes-Benz zur Instandhaltung des gesamten Typenprogramms

 

11.09.1993 

Eröffnung des neugebauten Mercedes-Benz-Autohauses in Wiedemar

 

01.01.1996

Mike Kühne, Sohn von Heinz Kühne, wird Inhaber der Fa. Kühne

 

01.06.2000

Kauf des Mercedes-Benz-Autohauses in Borna/Eula, Eröffnung der dritten Kühne-Filiale

 

01.01.2003

Verlegung des Firmensitzes von Bad Düben nach Wiedemar

 

01.07.2003

Kauf des vierten Mercedes-Benz-Autohauses: Die Fa. Kühne vergrößert sich um die Filiale in Grimma

 

01.04.2007

Kauf von zwei VW/Audi-Autohäusern in Herzberg und Torgau. Für die VW-Autohäuser wird die Autohaus Kühne GmbH gegründet

 

01.02.2008

Kauf eines weiteren VW/Audi-Autohauses und eines Lackierzentrums in der Görschlitzer Straße 8 in Bad Düben. Zur Kühne Gruppe gehören nun acht Standorte mit 216 Mitarbeitern

 

12.09.2008

Die Kühne Autohäuser feiern mit Gästen das 75-jährige Firmenjubiläum im Gründungsort Bad Düben

 

2010

Kauf des smart-Centers Leipzig. Damit wächst die Kühne Gruppe auf neun Standorte.

 

01.06.2011

Kauf des VW-Autohauses in Doberlug-Kirchhain und der Lkw-Werkstatt Truck & Car Service LE. Fortan gehören elf Standorte zur Kühne Gruppe

 

01.12.2014

Neugründung der AK Fahrzeugbau in Sietzsch/Landsberg. Dies ist der zwölfte Standort der Unternehmensgruppe.

Der Mut des Gründers

Martin Kühne war gerade mal 23 Jahre alt, als er sich entschloss, seinen eigenen Betrieb zu gründen. Und das in unsicheren Zeiten. Deutschland erlebte zwar gerade einen wirtschaftlichen Aufschwung, aber der aufstrebende Nationalsozialismus sorgte für politische Instabilität.
Dennoch hatte Martin Kühne den Mut, den man braucht, um sich selbständig zu machen. Am 01. Oktober 1933 eröffnete er seinen Kfz-Betrieb in der Leipziger Straße in Düben und legte den Grundstein für die heutigen KÜHNE AUTOHÄUSER. Mit zwei Angestellten reparierte er damals alles, was fahren konnte: Fahrräder, Motorräder, Pferdefuhrwerke, Pkws und Lkws.

Meisterung des Neubeginns

Von 1938 bis 1945 ruhte die Arbeit im Kfz-Betrieb Kühne gezwungenermaßen, denn Martin Kühne wurde, wie so viele, zum Kriegsdienst verpflichtet. Nach dem Krieg konnte er die Arbeit zwar wieder aufnehmen, aber er starb bereits ein Jahr später. Seine Frau Lydia übernahm nun die Leitung des Geschäftes. Ein Kfz-Meister und drei Angestellte unterstützten sie dabei und reparierten das an Fahrzeugen, was der Krieg übrig gelassen hatte. 

1949 heiratete Lydia Kühne wieder. Ihr neuer Mann Otto Schrader, ein gelernter Buchhalter, wurde zum Inhaber des Betriebes, der nun als Fa. M. Kühne Nachfolger firmierte. Der Betrieb entwickelte sich gut. Neben Pkws wurden vor allem Lastkraftwagen der neuen Typen H 3A, S 4000, H 6 und Robur gewartet und instand gesetzt. 1954 wurde der Betrieb um das Grundstück Grünstraße 6 erweitert. Die Mitarbiterzahl stieg auf 10 an.

Eingriff in die Unabhängigkeit

Es war ein Beschluss der DDR-Führung: Handwerksbetriebe mit mehr als 10 Mitarbeitern sollten verstaatlicht werden. Diesen Eingriff in die Unabhängigkeit musste sich auch die Fa. M. Kühne Nachfolger gefallen lassen. Am 10. August 1956 übernahm der Staat als Kommandist 80 Prozent der Betriebsanteile. Es war der erste Schritt zur Enteignung. Dennoch sollte dies nicht das Wachstum des Betriebes verhindern. Das Betriebsgelände wurde 1956 um die Grundstücke Grünstraße 10 und die Torgauer Straße 25 erweitert. Im Jahr 1993 kam das Gelände Grünstraße 21 hinzu. Der Betrieb teilte sich in mehrere Bereiche: Durchgang, Mechanik, Grund- und Mittelinstandsetzung. Bearbeitet wurden zu dieser Zeit vorrangig Pkw Wartburg, Lkw W 50, S 4000, H 6 und Robut sowie Motorräder der Marke MZ.

Leitung des VEB

Seit 1952 arbeitet auch Heinz Kühne, Sohn des Firmengründers Martin Kühne, im Betrieb. Er absolvierte hier zunächst seine Lehre, arbeitete dann einige Jahre als Kfz-Mechaniker und wechselte später ins Büro des Bereiches Technik.

 

Nach seinem Studium wird Heinz Kühne 1964 Technischer Leiter des Betriebes. Nun führt er das weiter, was sein Vater begonnen hatte. Doch er wird fremdbestimmt, denn der Staat greift immer mehr in die Betriebsprozesse ein. Am 27. Oktober 1972 ist es dann endgültig. Quasi über Nacht wird der Betrieb zum Volkseigentum erklärt und firmiert nun als VEB Kfz-Instandhaltung Bad Düben (KIB) im Verkehrskombinat Leipzig. Heinz Kühne wird zum Betriebsdirektor berufen.

Mercedes-Benz kommt

Im Juli 1979 wird dem Betrieb eine besondere Aufgabe zuteil. Die Kombinatsleitung suchte eine Vertragswerkstatt für die in der DDR fahrenden Mercedes-Benz-Lastkraftwagen. Heinz Kühne war zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort: Sein Betrieb wird mit dieser Aufgabe betraut und ist damit der erste, und lange Zeit einzige, Servicepartner für Mercedes-Benz in der DDR. Im gleichen Jahr wurde der Betrieb um die Bremseninstandhaltung Eilenburg erweitert. 1983 kommt ein Betriebsteil in Delitzsch hinzu. Neben Mercedes-Benz-Lastkraftwagen werden zu dieser Zeit Lkw der Typen Tatra, W 50 und L 60 sowie die Pkw Trabant und Wartburg instand gesetzt. 1984 verlässt Heinz Kühne den Betrieb. Die Kombinatsleitung greift mehr und mehr in seine Arbeit ein und es kommt zu unüberbrückbaren Differenzen. Als neuer Betriebsdirektor wird Walter Lang, ein ehemaliger NVA-Offizier, eingesetzt. Bis 1990 muss die Familientradition unfreiwillig unterbrochen werden.

Das erste Autohaus

Durch die politische Wende in der DDR nutzt Heinz Kühne die Chance, den Familienbetrieb fortzusetzen. Die neue Freiheit bringt auch die unternehmerische Freiheit zurück.

Nach der Rückübertragung des Betriebes durch die Treuhandgesellschaft beginnt am 1. August 1990 für das Unternehmen Kühne eine neue Zeitrechnung. 

Der Sitz des Unternehmens befindet sich in der Torgauer Straße 25a in Bad Düben. 36 Mitarbeiter sind anfangs im Service und in der Instandhaltung beschäftigt.  

Schon ein Jahr später wird die Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz erneuert. Der Betrieb erhält einen Service- und Teilevertriebsvertrag für das gesamte Typenprogramm. Neben Wartungs- und Reparaturleistungen kommt nun der Verkauf von Mercedes-Benz Fahrzeugen dazu – im ersten Kühne Autohaus Mercedes-Benz.

Neubau in Wiedemar

Die Firma Kühne setzt auf Wachstum. Deshalb wird im Gewerbegebiet Wiedemar ein neues Mercedes-Benz Autohaus gebaut. Im März 1993 ist Baubeginn, im September des gleichen Jahres erfolgt bereits die Eröffnung. 

 

Mit der neuen Filiale wächst auch die Mitarbeiterzahl: 1995 arbeiten im gesamten Betrieb 60 Angestellte und Kfz-Mechaniker. Und auch an den Firmennachwuchs wird gedacht: 20 Lehrlinge werden ausgebildet.

Die dritte Generation

Im Januar 1996 übergibt Heinz Kühne den Staffelstab an seinen Sohn Mike. Bereits während seines Betriebswirtschaftsstudiums im Unternehmen tätig, wird Mike Kühne nun Inhaber der Firma Kühne. Der Familienbetrieb geht in die dritte Generation.

Autohäuser Nummer Drei und Vier

Das Unternehmen expandiert weiter. Mit dem Kauf von zwei weiteren Mercedes-Benz Autohäusern  wird aus dem Unternehmen Kühne eine Unternehmensgruppe mit nun insgesamt vier Filialen in Bad Düben, Wiedemar, Borna/Eula und Grimma. Damit stärkt die Firma Kühne ihre Marktposition in der Region Leipzig.

 

Dieses unternehmerische Engagement wird auch gewürdigt: 2006 gehört die Firma Kühne zu den Finalisten und 2007 sogar zu den Preisträgern des „Großen Preises des Mittelstandes Sachsen“. 

Volkswagen und Audi Service kommen dazu

Das Unternehmen Kühne vermeldet 2007 und 2008 neuen Zuwachs: Mit den Marken Volkswagen und Audi Service wird die automobile Kompetenz weiter ausgebaut.

 

Zunächst kommen im April 2007 die VW und Audi-Service Autohäuser in Torgau und Herzberg hinzu, im Februar 2008 folgt ein drittes VW und Audi-Service Autohaus in Bad Düben. Damit zählen im 75. Jahr des Bestehens der Firma Kühne sieben Autohäuser und rund 250 Beschäftigte zur Unternehmensgruppe.

smart in Leipzig

Im Februar 2010 übernimmt Mike Kühne das smart Center Leipzig vom bisherigen Inhaber und Geschäftsführer Dieter Burger, der sich altersbedingt aus der Geschäftstätigkeit zurückziehen möchte. Alle Beschäftigten werden übernommen.

 

Damit wächst die Kühne Gruppe um eine weitere Marke und kann sich nun auch an einem Standort in Leipzig präsentieren.

Vierter VW Standort und freie Nfz-Werkstatt

Im brandenburgischen Doberlug-Kirchhain erwirbt Mike Kühne im Juni 2011 ein weiteres Autohaus. Im September erhält er für diesen Standort von Volkswagen den Vertrag als  Servicepartner, so dass nun vier VW Filialen zur Kühne Gruppe gehören.

 

Ebenfalls im Juni übernimmt die Firma Kühne die freie Pkw- und Nfz-Werkstatt "Truck & Car Service LE" im Herzen Leipzigs, nahe der B2 und bietet dort einen Werkstattservice für alle Marken und Fabrikate. Neben dem Werkstattbetrieb unterhält der Standort eine Nfz-Waschanlage. Mehr unter www.truck-car-leipzig.de.

 

Ende 2011 ist die Kühne Gruppe auf zehn Filialen und 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewachsen.

AK Fahrzeugbau

Die im Dezember 2014 neu gegründete AK Fahrzeugbau konnte vom ehemaligen Fahrzeugbauer AK Competition GmbH erfahrene Mitarbeiter unter Vertrag nehmen. Mit ihrem technischen Knowhow, ihrer fachlichen Qualifizierung und ihrem Engineering konzipieren, konstruieren und fertigen sie exklusive Fahrzeuglösungen im Bereich Pferdetransporter.Leiter Klaus Böswetter, gelernter Karosserie- und Fahrzeugbaumeister sowie Betriebswirtschaftler, hat mit seinem Wissen und seinen Kontakten in den Bereichen Fahrzeugbau und Pferdesport neben den betrieblichen Abläufen vor allem den hohen Qualitätsanspruch bei der Fertigung der Fahrzeuge im Fokus.